Kirchengeschichte
St. Ulrich in Habach und St. Martin in Dürnhausen erzählen von mehr als neun Jahrhunderten Glauben, Kunst und Dorfgeschichte.
Glaube, Kunst und Ortsgeschichte
Die Kirchen in Habach und Dürnhausen sind nicht nur Orte des Glaubens. Ihre Architektur, Ausstattung und Überlieferungen machen wichtige Epochen der Gemeinde sichtbar.
Aktuelle Gottesdienste, Pfarrnachrichten und Kontakte finden Sie getrennt davon auf der Seite Kirche & Pfarrei.
St. Ulrich
Mit der Gründung des Chorherrenstifts im Jahr 1083 wurde Habach zu einem kirchlichen Mittelpunkt der Umgebung. Sechs Chorherren versahen Gottesdienst und Seelsorge in Habach sowie in mehreren zugehörigen Ortschaften.
Zwischen 1662 und 1668 entstand anstelle der älteren Georgs- und Ulrichskirche der heutige barocke Bau. Am 14. Oktober 1668 weihte der Augsburger Weihbischof Kaspar Zeiler die neue Kirche.
Am 17. Juli 1704 wurden während des Spanischen Erbfolgekriegs Teile der Kirche und des Ortes durch einen Brand schwer beschädigt. Turm und westlicher Kirchenbereich mussten anschließend wiederaufgebaut werden.
Mehr über das Chorherrenstift →
Ausstattung von St. Ulrich
Stuck, Altäre, Bildwerke und feine Holzarbeiten machen die Kirche zu einem bedeutenden Zeugnis regionaler Sakralkunst.
Der Hochaltar
Propst Johann Keller, ein gebürtiger Habacher, stiftete den imposanten Hochaltar. Der Weilheimer Künstler Ambros Degler schuf das Werk; das Altarbild des Murnauer Malers Simon Bernhard von 1681 zeigt den heiligen Ulrich und die Schlacht auf dem Lechfeld.




Kanzel
Gestiftet von Dekan Roth und bekrönt von der Figur des Guten Hirten.
Kreuzweg
Die Tafeln schuf der Freisinger Hofmaler Johann Zick im Jahr 1732.
Taufstein
Die Figurengruppe auf dem mittelalterlichen Taufstein stammt von Martin Dürr aus dem Jahr 1723.
Beichtstühle
Nussbaumholz und feine Intarsienarbeiten von Simon Müller aus dem Jahr 1738.
Beweinung Christi
Die Figurengruppe schuf Bartlme Steinle aus Weilheim im Jahr 1606.
Die Glocken von St. Ulrich
Historische Erinnerung und Klangaufnahme machen ein Stück Kirchengeschichte unmittelbar erlebbar.
Als die Glocken noch von Hand geläutet wurden
Im Film des Ortschronisten Dr. Josef Freisl erzählt der langjährige Mesner Peter Heiß von seiner Zeit in der Ulrichskirche.
Film auf pCloud ansehenBeim Öffnen verlassen Sie habach.de.Zwölfuhrläuten aus St. Ulrich
Das Glockengeläut der Habacher Pfarrkirche als Audioaufnahme.
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St. Martin
Die Martinskirche wurde am 25. Juli 1063 von Bischof Bernhard von Velletri im Auftrag des Bischofs von Augsburg eingeweiht.
Die Einweihungsurkunde nennt Graf Sigimar II. und seine Gemahlin Kerpirg als Stifter und Erbauer. Sigimar war wahrscheinlich mit Norbert von Hohenwart, dem späteren Gründer des Chorherrenstifts Habach, verwandt.
Der schlichte historische Kirchenbau vermittelt bis heute einen Eindruck davon, wie auch die frühen Kirchen auf dem Habacher Kirchhofbichl ausgesehen haben könnten.
Zwölfuhrläuten aus Dürnhausen
Das Glockengeläut der Martinskirche als Audioaufnahme.
Gottesdienste & Pfarrei
Aktuelle Gottesdienstzeiten, Ansprechpartner und Informationen zum Pfarrverband finden Sie im Bereich Kirche & Pfarrei.