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Habacher Wappen

1. Das Wappen des Stifts Habach

Der Löwe war das Wappentier des Kollegiatstifts Habach. Die Darstellung und Art des Löwen deutet auf eine Zeit zwischen 1200 bis 1300 hin. Der oben sitzende Bischof stellt den Bischof von Augsburg dar.
Der Gründer des Chorherrenstifts Habach, Graf Norbert von Hohenwart und gleichzeitig Bischof von Chur, wird durch den davor knienden Bischof dargestellt. Hiermit wird die Übergabe des Stifts Habach durch Norbert unter den Schutz des Bischofs von Augsburg am 25. Februar 1085 symbolisiert. Mit dem "Schutzbündnis" sollte der Bestand des Stifts langfristig gesichert werden.
Das Wappen wurde von Philip Apian, dem Geographen des Kurfürsten, 1568 im Rahmen einer Sammlung aller Stifts- und Klosterwappen in Kurbayern aufgenommen. Als Technik wurde eine geschnitzte Holzdruckplatte verwendet, die entsprechend eingefärbt wurde. Die gleiche Drucktechnik wie bei seinen ersten Landkarten, die bis in das 18. Jahrhundert als Grundlage der Bayerischen Landesvermessung galten.
Das Orginalwappen konnte bis heute nicht ausfindig gemacht werden, nur eine schwarz-weiß Kopie.
 
 
Wappen, alt

2. Ein neues Wappen für Habach
Die Gemeinde Habach hat mit Beschluss des Gemeinderats vom 6. März 1987 ein neues Wappen angenommen. Es stellt auf blauem Untergrund einen silbernen Regenbogen dar, darüber ein silbernes Ulrichskreuz, beseitet rechts von einer goldenen Ähre, links von einem senkrechten goldenen Eichenblatt, darunter befindet sich ein goldenes Mühlrad.
Die Regierung von Oberbayern hat der Annahme des Wappens und der dazugehörigen Fahne am 19. Juni 1987 zugestimmt (Artikel 4 Absatz 1 Satz 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern).

Siehe auch Beschreibung des Habacher Wappens auf den Seiten des Hauses der Bayerischen Geschichte.
 
 
Wappen, neu
 

Für besonders aufmerksame Beobachter:

Bei der Betrachtung des neuen Habacher Wappens sehen Sie die Ähre links und das Eichenblatt rechts, im Text steht es genau anders herum - wie kommt das?

Bei Wappen werden nach altem Brauch "rechts" und "links" aus der Sicht des Trägers und nicht aus der Sicht des Betrachters verwendet (siehe auch: Heraldik).
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